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Impressionen vom TypoLebt 5

Danke an dieser Stelle nochmal herzlich an alle Sprecher, die uns tolle Vorträge geboten haben, an alle Helfer, Helfershelfer, Alex Branczyk, die Moniteurs, Jay Rutherford und Sponsoren, und vor allem an unsere Gäste, die aus immer entfernteren Städten zu uns kommen.















Die Plakate hängen ab.

Katharina Hölzl und Lars Harmsen kommen.

Katharina Hölzl hat als Diplomarbeit an der FH Graz ein begehbares Magazin als Ausstellung konzipiert, und zwar für unser geliebtes Slanted Magazin, deren Kopf Lars Harmsen schon im letzten Jahr auf unserem Typosium gesprochen hat. Nachdem ihre Ausstellung nun umgesetzt wird und zunächst auf dem DesignMaiYoungsters in Berlin zu sehen sein wird, kommt sie mit Lars nach Weimar, um ihre Ausstellung hier zu eröffnen.

Andrea Tinnes kommt.

Andrea Tinnes studierte Kommunikationsdesign an der FH Mainz und Grafikdesign am California Institute of the Arts, wo sie durch den Unterricht von Jeffery Keedy, der viel zum Emigre-Magazin beisteuerte, auf die Schriftgestaltung aufmerksam wurde. Später unterichtete sie an der Bergen National Academy of the Arts und seit letztem Jahr an der Burg Giebichenstein in Halle. Sie veröffentlicht ihre Schriften auf ihrem eigenen Label Typecuts, aber auch für andere Foundries wie Primetype.



www.typecuts.com

Tina Frank kommt.

Tina Frank arbeitet seit 1995 als Grafik Designerin und Künstlerin. Ihre Wurzeln hat sie im Web-Design und in der Gestaltung von Plattencovern für das Wiener Experimentalmusiklabel »Mego«, mit denen sie ab Mitte der 1990er Jahre erstmals international auf sich aufmerksam machte. In den Jahren danach hat sie immer mehr auch mit Bewegtbild, Video und Multimedia zu arbeiten begonnen und ihren Ruf als international herausragende visuelle Künstlerin gefestigt. Der Taschen Verlag etwa listete Tina Frank in seinem Buch »Graphic Design for the 21st Century« unter die »top 100 graphic designers worldwide«.



2002 erscheint ihre DVD »Fuzzy Motion – Pictures without legs 1995-2002« auf dem japanischen Label »Gas«. 2003 kuratiert das Londoner Institute of Contemporary Arts eine Einzelausstellung ihrer Arbeiten, zu sehen im New Media Centre. 2006 erhält das Video »chronomops« den ersten Preis beim Filmfestival »Diagonale« als bester innovativer Experimental-, Animations- oder Kurzfilm. Das amerikanische Label »Asphodel« veröffentlicht als erste DVD des Verlages »fateless«. Im Dezember 2006 präsentiert das internationale anerkannte Digitalfilmfestival Resfest eine Werkschau der Video- und Grafikarbeiten im Museumsquartier, Wien. Performances und Beteiligungen an Ausstellungen an Orten wie Ars Electronica, Linz, Centre Pompidou, paris, ICC, Tokyo sowie unzählige Interviews in Designmagazinen zeugen von einer regen Aktivität als visueller Gestalterin.



www.frank.at

Was wir alles brauchen

Plakat, Programmheft, T-Shirt, Banner, Webseite Vorankündigung, Webseite, Flyer, Merchandizing, Intro-Trailer-Videos, Deko, Ausstellung, (Video-)Dokumentation

Gesprächsfetzen

Versal/VERSAL/Kapitä(n/l)chen(Ententanz), Dinosaurier, Dschungel, große Tiere, Wale, QU*, Jurassic Pork, Hörner, Jubiläum/Zirkus/Manege/bunt/lebendig/Clowns, runder (Kinder)-Geburtstag, High/Hi-5, 5th Ave. (aufgestylte Hunde), 5te Element, 5te Dimension, Insekten: Fiefen, Mutschekiepschen mit 5 Punkten, Schattentiere (Trailer live vorm Beamer), Hahnenkamm/Handschuh, Luftballontiere, 5-ballige Pfoten, 5 Bremer Stadtmusikanten, Beethovens 5te (ein Hund namens-), Quintessenz, Fliegt ein Kuckuck übers Meer..., pVau, Fingerpuppen, 5-basierte Märchen, AntikVa, Hunting, Jägermeister, Tierttoos, Kindergarten/nächstes Jahr in die Schule, bald werd ich 6, */Asteri(x/sk), Pentragramm, ein untotes Symposium, Friedhof der Kuscheltiere, 5 kleine Typografen (Agatha Chriestie), 5 Todsünden, untoter Monsterzombie, Typo stirbt jetzt erst recht nicht, scheintot, Voodoo, unkaputtbar, ... lebt! (gerettet), Viehderbelebung/geViehdert, 1ste Hilfe, Sendung mit der Maus, Klammeraffen, Gänsefüßchen, Eselsohren, Zwiebelfisch, Tintenfischkleckse, Morphing der vergangener Tiere, Streichelzoo, Zoo/Tierpark, Schnecke, das 5te Rad am Wagen, Hund:»Vau, Vau!«, darVin/eVolution, 5te SchriftklassiViehzierungsgruppe (fremde Schriften), geViehrt, geVünvt, 5haariges Jubiläums, »es ist ein A!«, 5 Kontinente

Die Moniteurs sind wieder da

Zwei Jahre zuvor haben sie schon auf unserem Symposium gesprochen: Sibylle Schlaich und Heike Nehl von den Moniteurs. Jetzt sind sie wieder da, mit Lehrauftrag, und wollen mit uns das diesjährige Typosium durchführen. Aus dem Off auch wieder mit dabei: Alex »T1«. Das erste Projekttreffen ist gerade zu Ende gegangen und lässt mich glücklich in die unmittelbare Zukunft blicken.

Friedrich Forssman: Wer wird WEIMAR’S NEXT SUPERTYPOGRAPHER?

Er ist der Bruce Darnell der Detailtypographie. Er ist die Heidi Klum der Lesetypographie. Er ist der Showmaster, und er sucht Weimar’s Next Supertypographer. Bitte Applaus für Ihren Moderator, Friedrich Forssman...



1. Ich mache eine Bühnenshow: WEIMAR’S NEXT SUPERTYPOGRAPHER.

2. Ziel ist: Spaß an Typographie, gute Präsentationen.

3. Wir werden sieben bis zwölf Selbstdarstellungen erleben und bewerten.

4. Der Weg dahin: Zunächst bilden Sie eine Jury, aus, sagen wir, fünf Studenten. Ziel ist die Auswahl von sieben bis zwölf Studenten, die gut denken und gut gestalten können, aber Probleme mit Selbstdarstellung und Präsentation haben. Denn Präsentation ist das A und O eines glücklichen Berufslebens.

5. Diese Studenten bekommen die Aufgabe: „Präsentiere Dich selbst in einem typographischen Rahmen — sage mit typographischen Mitteln etwas über Dich und über Deine Auffassung und Deinen Zugang zu Typographie aus! Du hast mindestens eine, maximal zehn Minuten Zeit auf der Bühne.“ Das kann wörtlich genommen werden (= ein Rahmen), das kann aber auch alles mögliche Andere sein: eine Projektionsschau, ein Vortrag, was auch immer.

6. Diese Präsentation findet am Samstagabend statt. Ich moderiere. Es geht ausdrücklich nicht um öffentliche Erniedrigung, sondern um öffentliche Ermutigung, durch den Moderator (bin ich doch der Bruce Darnell der Typographie) und durchs Publikum. Moderator und Publikum finden einen Ersten Sieger (Sieger sind alle, die sich getraut haben), der von mir wahlweise „Lesetypografie“ oder „Detailtypografie“ bekommt. Wert: 98 Deutsche Reichseuro, mit exklusiver Widmung.

JoႯдпႶәs BeЯgeгhauseп ҡomϻt

Unicodes sind die Zahlen, aus denen die Welt gemacht ist. Zumindest die Schriftzeichen der ganzen Welt. Und Johannes Bergerhausen ist der Meister all dieser Zeichen. Er ist Professor für Typografie und Buchgestaltung an der FH Mainz und rief dort mit seinen Studenten das Projekt decodeunicode ins Leben. Ziel der Plattform, die nach dem Wiki-Prinzip funktioniert, ist es, durch die Mitarbeit von Menschen aus aller Welt Informationen und Darstellungen über all diese Schriftzeichen von A wie Arabisch bis Y wie Yijing zu sammeln und zugänglich zu machen.



Diese 51,980 Zeichen des Unicode 5.0-Standards haben sie in das bekannte Unicode-Plakat gepackt, das im Shop der FH Mainz bestellt werden kann.