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Die Plakate hängen ab.

Die Moniteurs sind wieder da

Zwei Jahre zuvor haben sie schon auf unserem Symposium gesprochen: Sibylle Schlaich und Heike Nehl von den Moniteurs. Jetzt sind sie wieder da, mit Lehrauftrag, und wollen mit uns das diesjährige Typosium durchführen. Aus dem Off auch wieder mit dabei: Alex »T1«. Das erste Projekttreffen ist gerade zu Ende gegangen und lässt mich glücklich in die unmittelbare Zukunft blicken.

7. Juni 2008 kommt.

Und am 7. Juni 2008 landet zum fünften mal das TypograVieh zu unserem SommerTyposium in Weimar.
Eben bestätigt: Der Drache steigt wie gewohnt in dem schönen Lichthaus-Kino im Straßenbahndepot. Wir haben dieses Jahr bisher ungenutzte Ausstellungsräume zusätzlich zur Verfügung, die wir wieder für eine Typografieausstellung nutzen wollen.

Viehbrige Schlussphase

Wochenlang kursivierten Gerüchte, jetzt steht es fest: wir werden fertig ;) Letzte Drucksachen gehen in Produktion, dann können in drei Tagen die international gesuchten Typo-Stare in unserem kuscheligen Nest an der Ilm landen und uns Küken die Schräge beibiegen! Also – nicht lange rumgeeiert – macht euch hübsch (mit Thomas’ ViehShirt) und lasst uns abheben!


Nachtmar in Weimar

Hochkursive Angelegenheit: Nachtaktive Typen machen sich in schwindelerregender Höhe am Hauptportal der Bauhaus-Universität zu schaffen.
Werden die schrägen Vögel beim ersten Morgengrauen auffliegen? Und wohin?





Mehr Fotos hier…

Themen-Entscheidung

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1. Thema
Sind wir alle vom TypograVirus infiziert?
Oder doch nur Typochonder, eingebildete Kranke?
Wie viel Typografie braucht der Mensch?
Nimmt das Otto Normalverbraucher überhaupt noch wahr?
Was ist Lesbarkeit - alles nur Quacksalberei von verkaufswütigen Schriftgestaltern?
Was soll Mikrotypografie, die keiner außer dem Setzer noch wahrnimmt?
Wieso schon wieder eine neue Schrift? - im Mittelalter gabs auch noch keine Depressionen!
Auch Heilung von nicht vorhandenen Krankheiten ist möglich!
:
Medizin, Überdosis, Placebo(ld), Versuchskarnickel, Quarantäne, Behandlung (=Vortrag), Experimente, Krankheiten abwehren, "Lassen Sie mich durch, ich bin Typograph!", Genetisch eingreifen (=Thema Scripting - wir sind ein Fachsymposium!), jeder Besucher wird infiziert, Chefarzt Yanone fragt "Wie gehts uns denn heute?",
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Oded Ezer über Biotypografie
Georg Seifert über Scripting
Karl, Letterror, Scriptographer.com, usw. ebenso
Mainzer Projekt DecodeUnicode über Genetik
Kai Meinig über Designerdrogen
Friedrich Forssman über Fehlbehandlungen und unnötige Redesigns
Jürgen Siebert über "100 beste Schriften" und Überdosis Microsoft-Studien über Lesbarkeit
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2. Thema
kursIV
Die Weimarer Gestaltungsfakultät in Schieflage.
Wir blicken über den Tellerrand.
Wie wird an anderen Hochschulen Schrift und Typografie gelehrt?
Wer unterrichtet und was kann man lernen?
Es wird Seminare, Workshops, Vorlesungen geben.
An einem Tag so viel lernen wie sonst in einem Semester.
Wir gründen eine neue Schule in der aufbrechenden, vorandenkenden Tradition des Bauhauses.
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Elfenbeinturm, Rock'n'Roll-High-School
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Es müsste auf jeden Fall besser sein als jetzt an der BUW.
Was hat denn TypograViehLebt noch mit der BUW zu tun?
Ein-Tages-Fakultät gründen, Scheine ausstellen, Imma- und Diplompartys, Stuko gründen, Langzeitstudiengebühren=Partyeintritt,
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Rudy Vanderlans oder Akiem Helmling, Den Haag
Alessio Leonardi, Halle
Carlos Branzaglia, Mailand
Michel Derre oder Frank Jalleau, ENSE Paris
Lars Müller, ETH Zürich
Urs Strähl, HGK Luzern
Indra Kupferschmid, Düsseldorf
Georg Salden
Lucas de Groot, Potsdam
Fred Smeijers, Leipzig
nicht Schriftgestaltung:
Betina Müller, Potsdam
Ralf de Jong, Essen
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Weitere Sprecherideen, wozu auch immer:
Kurti Weidemann - Thomas
MTV-NY-Boys - Thomas
Strichpunkt - Thomas
Superflex, Kopenhagen - Benny
Anschläge
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Nach dem heutigen sehr produktiven Treffen sieht die Themenlage folgendermaßen aus:
Klarer Favorit ist das 1. Thema (s.oben).
Wir haben Bild-, Text- und Ausstattungsideen
Und Ideen, wen wir einladen könnten.
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Zum 2. Thema (s. nicht ganz so weit oben) wünschen wir uns noch schlagkräftige Ideen all jener, die mitdenken wollen.
Warum ist es besser als das erste?
Und wie machen wir es knackig und spannend?
Ohne weitere Argumente fällt die Entscheidung sofort nach Ostern auf das erste Thema.
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Bitte reichlich kommentieren!
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Die bisher erarbeiteten Themen

Auf Wunch poste ich also die Mail in Kürze, die die meisten von euch ja eh schon gelesen haben.

1. Thema: Subkultur
Typografie im Kontext der Subkultur. Wir werden nicht über Graffiti sprechen allerdings konzentriern wir uns auf die Strasse und dem, was dort geht in Punkto Projekte, Aktionen, Installationen etc.


2. Typo an anderen Hochschulen
Was geht woanders? Heisses Eisen Thema vor allem in Anbetracht des Fakultätstreffens und der Situation an unserer Uni. Ein Thema mit Attitüde!
Stichpunkte: Perspektiven und Möglichkeiten an anderen Studienorten, warum gehn wir nich woanders hin, wenn hier immer weniger geht, was lernt man woanders, wie wird woanders Ausbildung gesehen?


3. Viren // Virus
Nicht die Dinger, die einem die Daten zerhacken, eher die Vieldeutigkeit des Themas.
Stichworte: Typovirus, Invasive Gestaltung, Experimente, Entwicklung, Verbreitung, Biotypografie… man sieht: sehr variantenreich.


4. Umweltschutz
Wir konnten leider keine Sprecherliste zusammenbekommen stehen aber alle dahinter und waren alle einig, dass man in dem Thema noch etwas forschen kann um Möglichkeiten fürs Typosium zu entdecken.

Adressen Produktion

  • Yanone, Jan Gerner
    Leitung, Organisation, Sprecher, Öffentlichkeit
  • FRiTZe, Friedrich Althausen
    Gruppenkoordination, Gestaltung
  • Franzi
    Leitung Dokumentation
  • Katharina Hullmann
    Dokumentation
  • Ralf Hermann
    Netzauftritt
  • Thomas Gnahm
    Gestaltung
  • Karl Badde
    Netzauftritt, Animation
  • Tanja Sannwald
    Gestaltung
  • Benny, Benjamin Dahl
    Gestaltung
  • Damaris Jakschik
    Gestaltung
  • Anne Stautmeister
    Gestaltung
  • Sandy
    Leitung Bar
  • Robert Verch
    Leitung Innenraumgestaltung
  • Thomas Neugebauer
    Innenraumgestaltung
  • Lysanne Bellemare
    Innenraumgestaltung
  • Dustin Beyer
    Party
Ich habe mal alle Kontaktdaten aus dieser Liste entfernt. FRiTZe am 5. Mai 2009

Organisationstreffen

Dienstag, 3. April 16 Uhr, in unserem Büro in der m18

Produktionsgruppe und Aufgabenverteilung

1.
Ich kann leider am 2. Juni nicht in Weimar sein.
Ein sehr guter Freund von mir heiratet an diesem Wochenende.
Ich will trotzdem gerne mitarbeiten, aber lieber Gruppen- und zuarbeitende als verantwortende Aufgaben übernehmen.

2.
Erlaubt mir trotzdem noch einen grundsätzlichen Vorschlag.
Um dem Ziel der "Professionalisierung" näher zu kommen, sollte es klare Aufgaben und Verantwortungsbereiche geben.

Zum Beispiel
Leitung, Koordination (Jan),
Spiritueller Meister (Czyk),
Dokumentation,
Raumgestaltung,
Netzauftritt, Öffentlichkeit,
Bar,
...
bitte ergänzen

Das ist professionell: die Aufgaben verteilen, jedem Mitarbeiter und Helferlein einen Ansprechpartner anbieten.
Natürlich soll die grundsätzliche Ideenfindungen von allen gemacht werden.
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FRiTZe.
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