TypograVieh lebt 5
7. Juni 2008
Dingbats Black to Light
Sprecher: Hubert Jocham, Andrea Tinnes (typecuts), Johannes Bergerhausen (decodeunicode), Friedrich Forssman, Tina Frank, Katharina Hölzl & Lars Slanted Harmsen
Einträge lesen… Fotos sehen…
TypograVieh lebt 4
KursIV
2. Juni 2007
Sprecher: Judith Schalansky, Alessio Leonardi, Rasmus Koch Studio, Hendrik Weber & Thomas Thiemich, Andreu Balius, Lars Harmsen, Ahmad Humeid, Anna Futura ¶ Party: Peter Folk & The Band, H.armless
 
Offizielle Webseite… Einträge lesen… Fotos sehen…
TypograVieh lebt 3
Lost in monospace
3. Juni 2006
Sprecher: Heike Nehl und Sibylle Schlaich (moniteurs), Büro Uebele, Veronika Elsner und Günther Flake (E+F), Indra Kupferschmid, Luc[as] de Groot (lucasfonts) ¶ Party: Pentatones, High Finesse, H.armless, Yanone
 
Offizielle Webseite… Einträge lesen… Fotos sehen…
TypograVieh lebt 2
Return of the T
14.–16. Juli 2005
Sprecher: Ernestine von der Osten-Sacken, Ralf Grauel (brandeins), Juli Gudehus, Yang Liu, Ole Schäfer (primetype), Erik van Blokland (letterror), Alessio Leonardi (buymyfonts) ¶ Party: Schleck & Stecker, H.armless, Summer of Love, Endich Frei, Funraiser, Move D, u.v.a.
Offizielle Webseite… Einträge lesen…
TypograVieh lebt 1
Sommertyposium
19. Mai 2004
Sprecher: Akiem Helmling (Underware/NL), Indra Kupferschmid, Stephan Pronto Müller (lineto/CH/D), Henning Krause (formgebung) ¶ Party: H.armless & Yanone


Offizielle Webseite… Einträge lesen…

 

Impressionen vom TypoLebt 5

Danke an dieser Stelle nochmal herzlich an alle Sprecher, die uns tolle Vorträge geboten haben, an alle Helfer, Helfershelfer, Alex Branczyk, die Moniteurs, Jay Rutherford und Sponsoren, und vor allem an unsere Gäste, die aus immer entfernteren Städten zu uns kommen.















TypograVieh lebte

Eine weitere hervorragende Tagung ist am Samstagabend, den 07.06.08, zu Ende gegangen. International renommierte Redner haben uns unterhalten und erleuchtet, das Wetter hat mitgespielt, das e-Werk war wieder eine tolle Location. Hubert Jocham eröffnete den Tag mit der Streitschrift Rotis und seinen Reaktionen darauf, Andrea Tinnes setzte mit ihren eleganten Luxus-Logos und Ornamenten fort, Katharina Hölzl und Lars Harmsen schlossen den Morgen mit Zeitschrift-Geschichten. Der Nachmittag fing mit Johannes Bergerhausen und seinem Unicode Projekt an, Tina Frank rundete das Ganze mit beweglichen Farben ab. Die Party ging dann bis in die frühen Morgenstunden.

Was leider auch zu Ende gegangen ist, sind die Präsenz und die vielen Impulse, welche durch den „TypograVieh lebt“-Anstifter Alexander Branczyk nach Weimar kamen. Auf meine Einladung hin hatte dieser fünf Jahre hier in Weimar an der Uni gearbeitet, zwei davon als Gastprofessor, die restlichen drei Jahre als auswärtiger Diplom- und Projektbetreuer (ohne Kosten für die Universität). Er hat dabei u.a. mehr als einhundert Leute von Rang und Namen zu Vorträgen eingeladen und 36 Diplomarbeiten betreut. Während dieser Zeit hat unser Studiengang höhere Rankings bekommen und viele Preise gewonnen. Seine Projekte, u.a. „Schnellmodus“, sind vielen Studenten noch gut in Erinnerung – praxisnah, streng, und ganz im bauhäuslerischen Sinn kreativ. Ich möchte hiermit meinen tiefsten Dank an Alex aussprechen.

Wie viele wissen, hatte sich Alexander Branczyk 2006 für die W2 Graphic Design Professur an der Bauhaus-Universität beworben. Im April 2008 wurde das Verfahren ergebnislos geschlossen.

I notice that no-one has bothered to respond or comment (publicly) here. Nonetheless, after criticism from various quarters, including false accusations (which have been retracted after threat of legal action), I have decided voluntarily to remove offending passages from this post.

Prof. Jay Rutherford, Visuelle Kommunikation, Fakultät Gestaltung, Bauhaus-Universität Weimar

Die Plakate hängen ab.

Erste Eindrücke von »Get Slanted« auf dem DesignMaiYoungsters




Katharina Hölzl und Lars Harmsen kommen.

Katharina Hölzl hat als Diplomarbeit an der FH Graz ein begehbares Magazin als Ausstellung konzipiert, und zwar für unser geliebtes Slanted Magazin, deren Kopf Lars Harmsen schon im letzten Jahr auf unserem Typosium gesprochen hat. Nachdem ihre Ausstellung nun umgesetzt wird und zunächst auf dem DesignMaiYoungsters in Berlin zu sehen sein wird, kommt sie mit Lars nach Weimar, um ihre Ausstellung hier zu eröffnen.

Andrea Tinnes kommt.

Andrea Tinnes studierte Kommunikationsdesign an der FH Mainz und Grafikdesign am California Institute of the Arts, wo sie durch den Unterricht von Jeffery Keedy, der viel zum Emigre-Magazin beisteuerte, auf die Schriftgestaltung aufmerksam wurde. Später unterichtete sie an der Bergen National Academy of the Arts und seit letztem Jahr an der Burg Giebichenstein in Halle. Sie veröffentlicht ihre Schriften auf ihrem eigenen Label Typecuts, aber auch für andere Foundries wie Primetype.



www.typecuts.com

Tina Frank kommt.

Tina Frank arbeitet seit 1995 als Grafik Designerin und Künstlerin. Ihre Wurzeln hat sie im Web-Design und in der Gestaltung von Plattencovern für das Wiener Experimentalmusiklabel »Mego«, mit denen sie ab Mitte der 1990er Jahre erstmals international auf sich aufmerksam machte. In den Jahren danach hat sie immer mehr auch mit Bewegtbild, Video und Multimedia zu arbeiten begonnen und ihren Ruf als international herausragende visuelle Künstlerin gefestigt. Der Taschen Verlag etwa listete Tina Frank in seinem Buch »Graphic Design for the 21st Century« unter die »top 100 graphic designers worldwide«.



2002 erscheint ihre DVD »Fuzzy Motion – Pictures without legs 1995-2002« auf dem japanischen Label »Gas«. 2003 kuratiert das Londoner Institute of Contemporary Arts eine Einzelausstellung ihrer Arbeiten, zu sehen im New Media Centre. 2006 erhält das Video »chronomops« den ersten Preis beim Filmfestival »Diagonale« als bester innovativer Experimental-, Animations- oder Kurzfilm. Das amerikanische Label »Asphodel« veröffentlicht als erste DVD des Verlages »fateless«. Im Dezember 2006 präsentiert das internationale anerkannte Digitalfilmfestival Resfest eine Werkschau der Video- und Grafikarbeiten im Museumsquartier, Wien. Performances und Beteiligungen an Ausstellungen an Orten wie Ars Electronica, Linz, Centre Pompidou, paris, ICC, Tokyo sowie unzählige Interviews in Designmagazinen zeugen von einer regen Aktivität als visueller Gestalterin.



www.frank.at

Jonathan Barnbrook kommt leider nicht

Folgenden E-Mail-Kontakt habe ich die Tage mit Jonathan Barnbrook gehabt. Er musste leider absagen… aus nachvollziehbaren Gründen.

benjamin, thanks for your email. but 7th june is not possible. its
close to typoberlin, but not close enough. it means i would have to be
in germany for a week after and i am too busy to just take a week off
from the studio. …


Die komplette Mail könnt Ihr hier nachlesen.

Benny

Gesprächsfetzen

Versal/VERSAL/Kapitä(n/l)chen(Ententanz), Dinosaurier, Dschungel, große Tiere, Wale, QU*, Jurassic Pork, Hörner, Jubiläum/Zirkus/Manege/bunt/lebendig/Clowns, runder (Kinder)-Geburtstag, High/Hi-5, 5th Ave. (aufgestylte Hunde), 5te Element, 5te Dimension, Insekten: Fiefen, Mutschekiepschen mit 5 Punkten, Schattentiere (Trailer live vorm Beamer), Hahnenkamm/Handschuh, Luftballontiere, 5-ballige Pfoten, 5 Bremer Stadtmusikanten, Beethovens 5te (ein Hund namens-), Quintessenz, Fliegt ein Kuckuck übers Meer..., pVau, Fingerpuppen, 5-basierte Märchen, AntikVa, Hunting, Jägermeister, Tierttoos, Kindergarten/nächstes Jahr in die Schule, bald werd ich 6, */Asteri(x/sk), Pentragramm, ein untotes Symposium, Friedhof der Kuscheltiere, 5 kleine Typografen (Agatha Chriestie), 5 Todsünden, untoter Monsterzombie, Typo stirbt jetzt erst recht nicht, scheintot, Voodoo, unkaputtbar, ... lebt! (gerettet), Viehderbelebung/geViehdert, 1ste Hilfe, Sendung mit der Maus, Klammeraffen, Gänsefüßchen, Eselsohren, Zwiebelfisch, Tintenfischkleckse, Morphing der vergangener Tiere, Streichelzoo, Zoo/Tierpark, Schnecke, das 5te Rad am Wagen, Hund:»Vau, Vau!«, darVin/eVolution, 5te SchriftklassiViehzierungsgruppe (fremde Schriften), geViehrt, geVünvt, 5haariges Jubiläums, »es ist ein A!«, 5 Kontinente

Die Moniteurs sind wieder da

Zwei Jahre zuvor haben sie schon auf unserem Symposium gesprochen: Sibylle Schlaich und Heike Nehl von den Moniteurs. Jetzt sind sie wieder da, mit Lehrauftrag, und wollen mit uns das diesjährige Typosium durchführen. Aus dem Off auch wieder mit dabei: Alex »T1«. Das erste Projekttreffen ist gerade zu Ende gegangen und lässt mich glücklich in die unmittelbare Zukunft blicken.

Friedrich Forssman: Wer wird WEIMAR’S NEXT SUPERTYPOGRAPHER?

Er ist der Bruce Darnell der Detailtypographie. Er ist die Heidi Klum der Lesetypographie. Er ist der Showmaster, und er sucht Weimar’s Next Supertypographer. Bitte Applaus für Ihren Moderator, Friedrich Forssman...



1. Ich mache eine Bühnenshow: WEIMAR’S NEXT SUPERTYPOGRAPHER.

2. Ziel ist: Spaß an Typographie, gute Präsentationen.

3. Wir werden sieben bis zwölf Selbstdarstellungen erleben und bewerten.

4. Der Weg dahin: Zunächst bilden Sie eine Jury, aus, sagen wir, fünf Studenten. Ziel ist die Auswahl von sieben bis zwölf Studenten, die gut denken und gut gestalten können, aber Probleme mit Selbstdarstellung und Präsentation haben. Denn Präsentation ist das A und O eines glücklichen Berufslebens.

5. Diese Studenten bekommen die Aufgabe: „Präsentiere Dich selbst in einem typographischen Rahmen — sage mit typographischen Mitteln etwas über Dich und über Deine Auffassung und Deinen Zugang zu Typographie aus! Du hast mindestens eine, maximal zehn Minuten Zeit auf der Bühne.“ Das kann wörtlich genommen werden (= ein Rahmen), das kann aber auch alles mögliche Andere sein: eine Projektionsschau, ein Vortrag, was auch immer.

6. Diese Präsentation findet am Samstagabend statt. Ich moderiere. Es geht ausdrücklich nicht um öffentliche Erniedrigung, sondern um öffentliche Ermutigung, durch den Moderator (bin ich doch der Bruce Darnell der Typographie) und durchs Publikum. Moderator und Publikum finden einen Ersten Sieger (Sieger sind alle, die sich getraut haben), der von mir wahlweise „Lesetypografie“ oder „Detailtypografie“ bekommt. Wert: 98 Deutsche Reichseuro, mit exklusiver Widmung.

JoႯдпႶәs BeЯgeгhauseп ҡomϻt

Unicodes sind die Zahlen, aus denen die Welt gemacht ist. Zumindest die Schriftzeichen der ganzen Welt. Und Johannes Bergerhausen ist der Meister all dieser Zeichen. Er ist Professor für Typografie und Buchgestaltung an der FH Mainz und rief dort mit seinen Studenten das Projekt decodeunicode ins Leben. Ziel der Plattform, die nach dem Wiki-Prinzip funktioniert, ist es, durch die Mitarbeit von Menschen aus aller Welt Informationen und Darstellungen über all diese Schriftzeichen von A wie Arabisch bis Y wie Yijing zu sammeln und zugänglich zu machen.



Diese 51,980 Zeichen des Unicode 5.0-Standards haben sie in das bekannte Unicode-Plakat gepackt, das im Shop der FH Mainz bestellt werden kann.

Hubert Jocham kommt.

Der sympathische Allgäuer, der nach der Schule aus Interesse den Bleisatz erlernte, als andere sich längst dem Fotosatz widmeten, studierte in Augsburg und Preston (England) und diplomierte über italienische Schriften der Renaissance und deren Verhältnis zwischen Aufrechter und Kursiver zum besseren Verständnis des Federstrichs.
Seither zeichnet er ausgefeilte Schriften und Logotypen für renommierte englische und deutsche Branding- und Verpackungsagenturen, denen wir täglich begegnen. Oft verwandelt er Logotypen seiner Kunden in komplett ausgebaute Schriften wie die Mommie, die ihm jüngst erneuten Ruhm bescherte.




Doch der Forschergeist seiner Studienzeit lässt ihm keine Ruhe, und so widmet er sich wieder vermehrt der Wissenschaft über die Buchstaben. Zuletzt war von ihm eine ausführliche Anhandlung über den Formenkanon der Kleinbuchstaben im encore-mag zu lesen.

7. Juni 2008 kommt.

Und am 7. Juni 2008 landet zum fünften mal das TypograVieh zu unserem SommerTyposium in Weimar.
Eben bestätigt: Der Drache steigt wie gewohnt in dem schönen Lichthaus-Kino im Straßenbahndepot. Wir haben dieses Jahr bisher ungenutzte Ausstellungsräume zusätzlich zur Verfügung, die wir wieder für eine Typografieausstellung nutzen wollen.

Übrigens, übrigens, übrigens (Hallo Echo)

Das schrieb Lars auf Slanted und Jürgen Siebert auf dem Fontblog über uns.
Und dann hab ich grad noch unsere Dessauer Gäste entdeckt.
Und Ralf hat noch Fotos gemacht. Und gern gesehen.
Vielen Dank euch allen.

a1: Die neue Weimarer Schule

Wir haben zum SommerTyposium zum zweiten Mal unsere neuesten Schriftkreationen ausgestellt, und Ihr habt eure Favoriten gekürt. Die kleinen Klebepunkte aus dem Programmheft habt Ihr genommen und auf die Plakate eurer Gunst geklebt. Und zwar dieses Jahr ausschließlich auf die Rückseite der Plakate. Mit einer solchen Umsicht hab ich ja nun wirklich garnicht gerechnet ;)

Hier ist das amtliche Endergebnis mit Anzahl der Klebepunkte:

Platz 1: Beat Street (Yanone und Romibello)
24 Punkte


Platz 2: Richter (Karl Badde)
17 Punkte


Platz 3: Flugblatt (Yanone) und Suzie Bop (Jens Ole Mayer)
15 Punkte



Platz 4: Milch Nr. 3 (Thomas Gnahm)
11 Punkte


Platz 5: Graublau Sans Pro (Georg Seifert)
10 Punkte


Platz 6: Hooptie Script (Ralf Herrmann)
6 Punkte


Platz 7: Vollkorn Hefe (Fritze) und Mischmaschtypo (Michael Schinköthe und Falk Lehmann)
5 Punkte



Platz 8: Logotypia Pro (Ralf Herrmann)
0 Punkte

kursIVe Fotos

Die ersten Fotos flattern in unser Fotoalbum:
http://ikbis.com/typograviehlebt/album/1233?locale=en-US


Viehbrige Schlussphase

Wochenlang kursivierten Gerüchte, jetzt steht es fest: wir werden fertig ;) Letzte Drucksachen gehen in Produktion, dann können in drei Tagen die international gesuchten Typo-Stare in unserem kuscheligen Nest an der Ilm landen und uns Küken die Schräge beibiegen! Also – nicht lange rumgeeiert – macht euch hübsch (mit Thomas’ ViehShirt) und lasst uns abheben!


Flugs nach Weimar

Jetzt aber Hallo!

Diesen Samstag, 10 Punkt, ist es soweit:

die genial denk-würdigen TypograVögel landen im Nest der Dichter >Ampersand< Denker (Weimar!) und bringen den Küken die Schräge bei!
Wer sie sich plustern sehen will, holt sich fix ein „Schönes-Wochenend-Ticket“ und schwingt sich flugs herbei! Nicht lang rumeiern – abheben!




Es grüßen
eure TypograViecher von der Bauhaus-Uni

mit Alexander »T1« Branczyk
und Jay Hrytheraford

Buchstabensuppengenerator